"Über Social Media können wir viel mehr als bloße Information bieten. Wir tauschen uns ganz direkt mit unserer Zielgruppe aus, sind in ständigem Kontakt", sagt Marc-Stefan Brodbeck, Leiter des Recruiting & Talent Service des Unternehmens. "Wo sonst lässt sich so einfach eine persönliche Beziehung aufbauen?" Genau das scheint der Deutschen Telekom gut zu gelingen. Schließlich landete sie in der jüngsten Studie von Henner Knabenreich weit vorne auf dem vierten Platz. Der Autor, bekannt durch seinen Blog personalmarketing2.null, verglich die Fanpages von 23 deutschen Unternehmen miteinander. Nicht die Zahl der Fans war entscheidend, sondern viel mehr die Qualität der Seiten.
Aber wie misst man diese? Knabenreichs Kriterien sind klar und einfach: Wie gut sind die Seiten zu finden? Wie steht es um ihren Informationsgehalt? Wie gut klappt die Interaktion mit der Zielgruppe? Wie gut funktioniert die Technik der Seiten, führen zum Beispiel Links ins Leere? Besonders gut macht die Telekom ihre Sache bei der Interaktion. Hier erreichte sie die volle Punktzahl. Aufholen kann sie noch hinsichtlich der Inhalte – wie das Gros der Unternehmen übrigens.
Henner Knabenreich arbeitet als Personalberater und Projektmanager und schrieb das Buch "Kandidatensuche im Netz." In seinem Blog personalmarketing2.null beschäftigt er sich regelmäßig mit Social Media und ihrer Bedeutung für das Recruiting von Unternehmen.
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