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IT-Industrie stärkt den Klimaschutz

16.12.2009

Die Telekom ist Mitunterzeichner des Copenhagen Communiqué, das sich für den Klimaschutz stark macht. T-Systems CEO Reinhard Clemens überreichte die Selbstverpflichtung der Industrie jetzt dem Präsidenten der EU-Kommission.

Im Namen der Deutschen Telekom unterzeichnete Reinhard Clemens, CEO der Großkundensparte T-Systems, Ende September das Copenhagen Communiqué der European Leaders Group on Climate Change (EU CLG).

T-Systems Chef Reinhard Clemens (4.v.l.) zu Gast beim Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso (2.v.l.).

T-Systems Chef Reinhard Clemens (4.v.l.) zu Gast beim Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso (2.v.l.).

Darin wird die Bedeutung des Klimaschutzes für Gesellschaft und Wirtschaft, insbesondere aber die weltweite Reduktion von CO2 unterstrichen. Jetzt trafen sich die Unterzeichner und weitere Mitglieder der Klimaschutzinitiative EU Corporate Leader Group for Climate Change (EU CLG) in Brüssel zur Übergabe des Kommuniqués an den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso.

Der Politik den Rücken stärken
Ziel des Kommuniqués ist es, möglichst viele Unternehmen für den Klimaschutz zu gewinnen, um so der Politik bei der gegenwärtig stattfindenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen den Rücken zu stärken. Mehr als als 500 Unternehmen weltweit unterstützen bereits die Initiative – darunter auch die Deutsche Telekom. Nach Angaben von Reinhard Clemens hat sich die Deutsche Telekom seit mehr als zehn Jahren dem Klimaschutz und der Nachhaltigkeit verschrieben und gehört zu den Gründern der EU CLG. Insbesondere die Informations- und Kommunikationstechnologie von T-Systems könne es ermöglichen, wichtige Potenziale für die Reduktion von CO2-Emissionen zu heben, "wenn wir zum Beispiel Unternehmen unterstützen, ihre Logistik oder den Transport effizienter zu gestalten, dient das wiederum dem Umweltschutz", so Clemens.

Kopenhagen soll den Durchbruch bringen
Auf der Klimakonferenz in Kopenhagen sollen jetzt globale, verbindliche Ziele für die Reduktion der CO-Emissionen für den Zeitraum 2013 bis 2050 verabredet werden. Bis dahin sollen die Emissionen um 50 bis 80 Prozent gesenkt werden. Industriestaaten tragen dann die größte Verantwortung, aber auch die Entwicklungsländer sollen in die Prozesse einbezogen werden. Das übergeordnete Ziel: Der Temperaturanstieg soll auf zwei Grad Celsius begrenzt werden.

© Deutsche Telekom, 2010

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